Die Herausforderung - Verschlüsselung von E-Mails - DatenschutzProfi24.de

 

Immer noch haben Unternehmen Probleme die Verschlüsselung von E-Mails umzusetzen.

Der Austausch von Informationen mittels E-Mail ist in Unternehmen heute selbstverständlich. Oft werden dabei jedoch auch personenbezogene Daten ausgetauscht. Also Daten die nach EU-DSGVO und dem BDSG-neu besonders zu schützen sind. Die Umsetzung einer wirksamen und einfachen Verschlüsselung wird jedoch immer noch nicht in allen Unternehmen umgesetzt.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Meist sind Hürden in der technischen Umsetzung das große Hindernis. Dies betrifft beispielsweise die Umsetzung für den Anwender oder auch der Umstand das Kosten für die Implementierung, Schulung und Zertifikate anfallen.

Das Bewusstsein, dass hier durchaus Verstöße gegen Datenschutzgesetze vorliegen können ist bei vielen Unternehmensleitungen und Verantwortlichen immer noch nicht angekommen. Zu schleichend war der Einzug der elektronischen Post in den Alltag. Zu einfach der schnelle Dreizeiler an die Kollegen. Zu kompliziert eine Umsetzung der Verschlüsselung. Und doch steht dem die gesetzliche Anforderung gegenüber.

Was noch hinzu kommt, ist der Faktor, dass nach wie vor keine einheitlichen Standards festgeschrieben sind. Die E-Mail-Verschlüsselung geht oft einher mit der digitalen Signatur und wird in vielen Szenarien tatsächlich mit ihr kombiniert. Es bestehen entsprechend verschiedene Lösungsansätze und Anwendungen in den Unternehmen. PGP, S/MIME und TLS sind hier die Stichworte. Und so kommt der Umstand hinzu, dass in vielen Unternehmen eigentlich veschiedene Verschlüsselungsmethoden angewandt werden müssten, um mit allen Geschäftspartnern datenschutzkonform zu kommunizieren.

Dabei ist eine sichere Kommunikationsmethode für Unternehmen und Verantwortliche, wie beispielsweise Ärzte oder Anwälte essentiell wichtig. Die Signatur stellt sicher, dass eine Nachricht nicht verändert wurde, und gibt Auskunft über die Identität des Verfassers. Die Verschlüsselung garantiert die Vertraulichkeit der Nachricht, wobei üblicherweise sichergestellt wird, dass der Absender und alle Empfänger einer Nachricht diese entschlüsseln können.

Fazit ist, das die Unternehmen gefordert sind eine Verschlüsslung der Korrespondenz umzusetzen, um die Datenschutzkonformität und Compliance einzuhalten. Die für Sie optimale Lösung für das Unternehmen können Ihnen Ihr IT-Verantwortlicher und Ihr Datenschutzbeauftragter erarbeiten, eine standardisierte Lösung ist derzeit jedoch nicht abzusehen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter “Sicher im Netz” oder erhalten Sie bei Ihrem Datenschutzbeauftragtem

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