Video-Überwachung von Mitarbeitern

Die Mitarbeiterüberwachung bzw. die Videoüberwachung von Arbeitsplätzen  ist ein sehr heikles Thema und in den meisten Fällen nicht zulässig, da immer das Persönlichkeitsrecht des einzelnen Betroffenen Vorrang hat. Viele Unternehmen überlegen trotzdem momentan eine entsprechende Überwachung einzuführen um das Unternehmen und die Sachwerte zu schützen. Dabei sollte das Unternehmen jedoch zuerst alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft haben, da das Prinzip der Erforderlichkeit im Vordergrund steht. Erst müssen alle anderen Mittel ausgeschöpft sein um das Ziel zu erreichen.

Eine solche Videoüberwachung sollte also im Vorwege genau überprüft werden, ob diese überhaupt statthaft ist, alle Mittel ausgeschöpft sind und vor allem wie diese dann datenschutzkonform eingesetzt werden kann.

Nicht öffentlich zugängliche Arbeitsplätze

Da die Videoüberwachung ein starker Eingriff in das Persönlichkeitsrecht eines Betroffenen darstellt sollte diese sehr überlegt sein. Durch verschiedene Gerichtsurteile die sich widersprechen ist es entsprechend schwer ein Pauschalurteil zu diesem Thema zu treffen.

Als nicht öffentlich zugängliche Arbeitsplätze gelten z.B. das Firmengelände, Personalräume und Büros.

Unser Experte für Mitarbeiterüberwachung berät Sie gerne und unterstützt Sie bei der Analyse.

Öffentlich zugängliche Arbeitsplätze

Bei öffentlich zugänglichen Arbeitsplätzen ist eine Überwachung erlaubt, wenn die Mitarbeiterüberwachung zur Aufgabenerfüllung öffentlichter Stellen oder zur Wahrnehmung des Hausrechts oder zur Wahrnehmung berechtigter Interessen für konkret festgelegte Zwecke erforderlich ist. Dabei ist darauf zu achten, dass es keine Anhaltspunkte gibt, wo die schutzwürdigen Interessen der Betroffenen überwiegen. Es sollte in dem Fall eine genaue Analyse erfolgen, wo das schutzwürdige Interesse des einzelnen Betroffenen gegenüber dem Interesse der verantwortlichen Stelle gestellt wird.

Eine entsprechende Analyse sollte ihr Datenschutzbeauftragte durchführen oder Sie wenden sich an unseren Experten zur Klärung des Sachverhaltes.

Attrappen

Auch die Installation von Kameraattrappen ist an sich nicht zulässig, da auch hier der Betroffene dem gleichen Überwachungsdruck unterliegt, wenn nicht offensichtlich ist, dass es sich um eine Attrappe handelt.

Bernhard Behr - ext. Datenschutzbeauftragter

Bernhard Behr – ext. Datenschutzbeauftragter

Unser Experte zur Videoüberwachung, Herr Bernhard Behr, beschäftigt sich bereits seit langem mit diesem Thema und kann Sie in diesem Bereich hervorragend beraten und unterstützen. Nehmen Sie einfach zu uns Kontakt auf und wir melden uns bei Ihnen.

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